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Meldungsarchiv

Dezember 2013

Immobilienkauf: Grunderwerbsteuersatz wird auf 6 % angehoben

Die Grunderwerbsteuer (GrESt) wird beim Übertragen einer inländischen Immobilie erhoben, also wenn Sie einen Kaufvertrag über ein Grundstück, Haus oder eine Wohnung in Deutschland schließen. Die Höhe der GrESt richtet sich dabei prozentual nach dem Kaufpreis. Das Land Berlin hat nun den Steuersatz von 5 % auf 6 % des Kaufpreises angehoben. Die Regelung gilt seit 1.1.2014.

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Rückabwicklung eines Grundstückskaufs: Grunderwerbsteuer kann aufgehoben werden

Wird ein Grundstückskauf rückabgewickelt, noch bevor das Eigentum auf den Käufer übergegangen ist, so lässt der Fiskus aus steuerlicher Sicht eine "Rolle rückwärts" zu: Die Grunderwerbsteuer wird in diesen Fällen nicht festgesetzt beziehungsweise wieder aufgehoben, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind (z.B. ein vorbehaltenes Rücktrittsrecht innerhalb von zwei Jahren nach Steuerentstehung ausgeübt wird).

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Rotlichtmilieu: Zimmervermietung an Prostituierte unterliegt 19%igem Umsatzsteuersatz

Umsätze aus der Vermietung von Häusern oder Wohnungen sind in aller Regel von der Umsatzsteuer befreit. Dies gilt jedoch nicht für Umsätze aus der Vermietung von Wohn- und Schlafräumen zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden - für sie fällt ein ermäßigter Steuersatz von 7 % an (sog. Hotelsteuer). In einem neuen Urteil hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt entschieden, dass eine Zimmervermietung an Prostituierte sogar dem regulären Umsatzsteuersatz von 19 % unterliegt.

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Vorfälligkeitsentschädigungen: Kein Abzug als nachträgliche Werbungskosten bei den Mieteinkünften

Wenn Sie eine kreditfinanzierte und bisher vermietete Immobilie verkaufen und lastenfrei übertragen müssen, kommen Sie nicht um die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung an die kreditgebende Bank herum. Bedauerlicherweise kann die Vorfälligkeitsentschädigung nicht als nachträglicher Werbungskostenfaktor bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend gemacht werden, wie das Finanzgericht Düsseldorf in einem aktuellen Fall entschieden hat.

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"Schwarze" Auslandsfonds: Sind die deutschen Besteuerungsregeln europarechtskonform?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) einige Rechtsfragen zur Besteuerung sogenannter "schwarzer" ausländischer Investmentfonds vorgelegt. Konkret geht es um die Frage, ob eine bis 2003 geltende deutsche Besteuerungsregel des Auslandsinvestmentgesetzes (AuslInvestmG) europarechtskonform ist und insbesondere mit der Kapitalverkehrsfreiheit (= europarechtliche Grundfreiheit) in Einklang steht. Hintergrund: Erträge aus inländischen Fonds durften bei fehlendem Nachweis geschätzt werden, für ausländische Fonds schrieb das AuslInvestmG hingegen strenge Anzeige- und Bekanntmachungspflichten sowie die Bestellung eines inländischen Vertreters vor. Wurden diese Voraussetzungen nicht erfüllt, war von sogenannten "schwarzen" Fonds die Rede. Für sie war eine fiktive pauschale Ertragsermittlung vorzunehmen, die regelmäßig dazu führte, dass höhere Erträge besteuert werden mussten als bei inländischen Fonds.

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