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Meldungsarchiv

Juli 2013

Geldwerter Vorteil: So wenig Steuern wie möglich für Sachbezüge zahlen

Erhält ein Arbeitnehmer aufgrund seines Dienstverhältnisses verbilligt oder unentgeltlich Waren oder Dienstleistungen von seinem Arbeitgeber (Sachbezüge), die dieser nicht überwiegend für seine Belegschaft herstellt oder vertreibt, setzt das Finanzamt einkommensteuerpflichtigen Arbeitslohn fest. Allerdings gewährt es auch einen Abschlag von 4 % bei der Bewertung der Sachbezüge sowie einen Rabattfreibetrag von 1.080 EUR jährlich. Als Ausgangsgröße kann dabei auch der um marktübliche Rabatte verringerte Endpreis der jeweiligen Ware oder Dienstleistung am Markt angesetzt werden.

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Dienstwagen: Nachweis beruflicher Fahrten gelingt ohne Fahrtenbuch nur beschwerlich

Setzen Sie als Unternehmer oder Freiberufler in ihrer Gewinnermittlung keinen Zuschlag für den Anteil der privaten Kfz-Nutzung an oder wollen Sie als Arbeitnehmer keinen geldwerten Vorteil versteuern, werden die Finanzbeamten Ihnen das nicht ohne weiteres durchgehen lassen. Denn aufgrund der allgemeinen Lebenserfahrung gehen sie grundsätzlich von einer auch privaten Nutzung eines betrieblich angeschafften Pkw aus (Anscheinsbeweis). Diese Sichtweise können Sie den sogenannten Gegenbeweis entkräften oder erschüttern: ausreichend sind dafür zwar plausible Gründe, aus denen sich ergibt, dass Sie und Ihre Familie den Dienstwagen tatsächlich nur für Firma, Praxis oder Chef einsetzen. Ohne ein Fahrtenbuch gelingt der Nachweis jedoch in der Praxis nur schwer.

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Falschbetankung: Reparatur kann absetzbar sein

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Statt mit Diesel haben Sie Ihr Auto beispielsweise mit Benzin betankt. Aufgrund der Vielzahl der Spritsorten ist das heutzutage schnell geschehen. Die Reparatur des Malheurs ist aufwendig und teuer. Wenn so eine Falschbetankung auf dem Weg zur Arbeitsstätte passiert, sind nach Auffassung des Finanzgerichts Niedersachsen die Kosten als Werbungskosten von der Steuer absetzbar.

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Verpflegungsmehraufwand: BFH bekräftigt die Dreimonatsfrist

Berufstätige können für beruflich veranlasste Auswärtstätigkeiten pauschale Verpflegungsmehraufwendungen von 6 EUR bis 24 EUR pro Tag als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten abziehen. Das Einkommensteuergesetz begrenzt den Abzug allerdings auf die ersten drei Monate derselben Auswärtstätigkeit.

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Zinsschranke: Trotz deutlicher Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit muss gezahlt werden

Die bei der Unternehmensteuerreform 2008 eingeführte "Zinsschranke" begrenzt die Möglichkeiten gewerblicher Unternehmen, ihre Zinsaufwendungen als Betriebsausgaben geltend zu machen:

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