header4a

Meldungsarchiv

Januar 2013

Kapitaleinkünfte: So gelingt der Schuldzinsenabzug bei privat gehaltenen GmbH-Anteilen

Um die finanziellen Mittel für den Erwerb einer GmbH-Beteiligung aufzubringen, wird nicht selten ein Kredit aufgenommen. Der Bundesfinanzhof hatte jüngst entschieden, dass private Gesellschafter ihre Schuldzinsen nach der Veräußerung der GmbH-Anteile als nachträgliche Werbungskosten absetzen können, soweit der Verkaufspreis nicht zur Darlehenstilgung ausreicht. Seit 2009 sind mit Einführung der Abgeltungsteuer aber grundsätzlich keine Kosten für die private Geldanlage mehr absetzbar. Beim privaten GmbH-Gesellschafter unterliegen die Ausschüttungen seiner GmbH unabhängig von der Höhe generell in voller Höhe der Abgeltungsteuer. In der Einkommensteuererklärung taucht die Gewinnausschüttung im Regelfall nicht mehr auf. Für die Gewinnausschüttung der GmbH können Sie als Gesellschafter jedoch die Abgeltungsteuer "abwählen" und einen Antrag auf Versteuerung nach dem individuellen Einkommensteuertarif stellen. Dieses Optionsrecht steht Ihnen offen, wenn Sie

Weiterlesen … Kapitaleinkünfte: So gelingt der Schuldzinsenabzug bei privat gehaltenen GmbH-Anteilen

Gewerblicher Grundstückshandel: Vorsicht bei Verkäufen durch die Gesellschaft

Ob ein Grundstücksverkauf der privaten Vermögensverwaltung zuzurechnen ist oder bereits einen gewerblichen Grundstückshandel begründet, ist nicht immer leicht zu beantworten. Als Entscheidungshilfe hat die Rechtsprechung die sogenannte Drei-Objekt-Grenze entwickelt, wonach in der Regel dann von einem gewerblichen Grundstückshandel auszugehen ist, wenn jemand innerhalb von fünf Jahren (zwischen Anschaffung und Verkauf) mehr als drei Objekte veräußert.

Weiterlesen … Gewerblicher Grundstückshandel: Vorsicht bei Verkäufen durch die Gesellschaft

Abgeltungsteuer: Die zehn wichtigsten Änderungen im Überblick

Rechtzeitig vor der bald anstehenden Steuererklärung für 2012 hat das Bundesfinanzministerium einen runderneuerten Anwendungserlass zur Abgeltungsteuer veröffentlicht. Die neuen Grundsätze gelten generell für die Anwendung der Abgeltungsteuer auf laufende Kapitalerträge und Veräußerungsgeschäfte in allen offenen Fällen. Es wird jedoch nicht beanstandet, wenn die Neuregelungen - sofern ungünstig - erst zum 01.04.2013 angewendet werden. Für Privatanleger sind folgende zehn Punkte besonders wichtig:

Weiterlesen … Abgeltungsteuer: Die zehn wichtigsten Änderungen im Überblick

Häusliches Arbeitszimmer: Der Höchstbetrag für den Werbungskostenabzug gilt objektbezogen

Nutzt beispielsweise ein Lehrerehepaar ein großes häusliches Arbeitszimmer gemeinsam, kann nicht jeder Partner 1.250 EUR jährlich als Werbungskosten geltend machen. Da dieser Höchstbetrag objekt- und nicht personenbezogen gilt, können die Ehegatten die Kosten des Arbeitszimmers nur anteilig und insgesamt nur einmal geltend machen. Dass sie theoretisch nur eine Wand einziehen müssten, um den Abzugsbetrag zu verdoppeln, ändert nichts an dieser Tatsache.

Weiterlesen … Häusliches Arbeitszimmer: Der Höchstbetrag für den Werbungskostenabzug gilt objektbezogen

Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit: Zuschläge sind nicht generell steuerfrei

Neben dem Grundlohn gewährte Zuschläge sind steuerfrei, wenn sie für tatsächlich geleistete Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit gezahlt werden und gewisse vorgegebene Prozentsätze des Grundlohns nicht übersteigen. Ist aber beispielsweise ein Arbeitnehmer im Schichtdienst tätig und erhält er laut den Bestimmungen im Arbeitsvertrag pauschale Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten, kommt keine Steuerbefreiung in Betracht. Denn dann wird die Tätigkeit allgemein pauschaliert abgegolten.

Weiterlesen … Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit: Zuschläge sind nicht generell steuerfrei

Seite 1 von 9